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N3 Notennamen – Stammtonreihe

Textfassung dieser Lektion

Das Erklärvideo gehört zum Abo — hier findest du stattdessen den vollständigen Inhalt als Text, mit allen Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.

N3 Notennamen — Arbeitsheft — MUSIKTHEORIE, Grundlagen
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Arbeitsheft

N3 Notennamen — Arbeitsheft

Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

~5 Min. 24 Karten 8 zum Ausprobieren 1 Quiz Grundlagen
Audio:

Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.

Erklärung

Worum es geht

Herzlich willkommen bei «Meldo». Schön, dass du wieder mit dabei bist. Du möchtest ein Instrument lernen, bist dir aber nicht sicher, wie das Notensystem funktioniert und die Töne heissen? In diesem Video lernst du die Basis der Notenschrift, damit du schon bald coole Songs auf deinem Instrument spielen kannst.

Erklärung

Das Notensystem

Um eine Melodie aufschreiben zu können, hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein ausgeklügeltes System entwickelt: Unser Notensystem. Wie du aus den vorgängigen Videos bereits weisst, besteht dieses aus Linien und Zwischenräumen. Noten können also auf Linien, Hilfslinien oder in Zwischenräumen stehen.

Zum Ausprobieren

Linien, Zwischenräume und Hilfslinien

Tippe die Schalter an — Noten können auf Linien, auf Hilfslinien oder in Zwischenräumen stehen.

Erklärung

Zwei Notenschlüssel

Um hohe und tiefe Töne zu notieren kommen vor allem zwei Notenschlüssel sehr häufig vor: der Violin- und der Bassschüssel.

Zum Ausprobieren

Die beiden Schlüssel im Notensystem

Violinschlüssel

hohe Töne
Geige · Trompete · Saxophon

Bassschlüssel

tiefe Töne
Cello · Tuba · Posaune

Derselbe Platz im Notensystem bedeutet je nach Schlüssel einen anderen Ton.

Erklärung

Instrumente mit grossem Tonumfang

Es gibt auch Instrumente wie das Klavier oder die Harfe mit sehr hohen und sehr tiefen Tönen. Instrumente mit einem grossen Tonumfang werden deshalb im Violin- und im Bassschlüssel notiert. Die beiden Schlüssel stehen dann direkt untereinander und sind durch eine Klammer miteinander verbunden.

Zum Ausprobieren

Beide Schlüssel untereinander

Instrumente mit grossem Tonumfang — Klavier, Harfe — werden in beiden Schlüsseln notiert. Die Klammer zeigt, dass die Systeme zusammengehören.

Erklärung

Die Stammtonreihe

Als erstes schauen wir uns den Violinschlüssel genauer an. Um die Töne im Notensystem und deren Position genau zu bestimmen und zu benennen, benutzt man Tonnamen: C d e f g a h. Diese Reihe wird ständig wiederholt. Sie ist die Stammtonreihe der Notennamen. Du kannst sie dir als Ursprungsreihe aller Tonnamen merken.

Zum Ausprobieren

Die Stammtonreihe im Notensystem

Tippe einen Tonnamen an. Das rote g auf der zweiten Linie ist der Schlüsselton — dort sitzt auch die Kreisformation des Violinschlüssels.

Tipp

So merkst du sie dir

Diese wichtige Reihe kannst du dir ganz einfach merken: Beginnst du beim Ton «a» sind es, mit einer kleinen Ausnahme, die Buchstaben des Alphabetes: a b c d e f g.

Merke

Deutsch oder Englisch?

Dir ist sicher aufgefallen, dass da etwas nicht ganz zusammen passt. Wenn du die beiden Tonreihen vergleichst, sollte nach dem Ton a eigentlich ein h folgen. Die Notennamen besitzen eine deutsche und eine englische Schreibweise. Die deutsche Schreibweise verwendet ein h; die englische wiederum ein b.

Erklärung

Die weissen Tasten

Diese Tonreihe: C d e f g a h c wird auch Stammtonreihe genannt. Auf der Klaviertastatur sind damit die weissen Tasten gemeint. Im nächsten Video schauen wir uns die Notennamen und die Klaviertastatur genauer an.

Klaviatur

Die Stammtöne auf der Klaviatur

Die Stammtöne auf der Klaviatur
Erklärung

Der Schlüsselton g

Und noch etwas: der rot eingefärbte Ton g auf der zweiten Linie ist super wichtig für den Violinschlüssel. Denn dieser Schlüssel heisst auch G-Schlüssel. Die Kreisformation des Violinschlüssels befindet sich genau auf der Linie, auf der sich auch der Ton g befindet.

Notenbeispiel

Der Ton g auf der zweiten Linie

←
→
♩= 80
Eselsbrücke

Merke dir

Merke dir also die Position des Ton g im Violinschlüssel. Er ist einer der «Schlüsseltöne», der dir das Lesen von Tönen im Violinschlüssel vereinfacht.

Merke

Woher der Name kommt

Der Name G Schlüssel hat sich übrigens aus der Schreibweise dieses Schlüssels entwickelt: Früher sah dieser Schlüssel aus wie ein G — und hat sich dann mit der Zeit zum heutigen Schlüssel gewandelt.

Erklärung

Zwei Tipps zum schnellen Lesen

Damit du möglichst schnell Noten im Violinschlüssel bestimmen kannst, gebe ich dir hier zwei Tipps.

Tipp

Tipp 1 — Schlüsseltöne c und g

Merke dir den Ton g im Notensystem; dieser befindet sich beim Kringel des Violinschlüssels auf der zweiten Linie. Merke dir auch alle Töne «c» im Notensystem.

Notenbeispiel

Die Töne c

←
→
♩= 80
Tipp

Tipp 2 — face

Wenn du dir die Notennamen in den Zwischenräumen von unten nach oben genauer anschaust, entsteht das Wort … face. Also englisch: Gesicht.

Zum Ausprobieren

Die vier Zwischenräume

Von unten nach oben gelesen ergeben die vier Zwischenräume das englische Wort für Gesicht.

Quiz

Kurz nachgedacht

In welchem Zwischenraum liegt der Ton a?

Richtig!

Von unten nach oben ergeben die Zwischenräume f – a – c – e. Das a liegt also im zweiten.

Zusammenfassung

Das hast du gelernt

1 Das Notensystem besteht aus Linien, Hilfslinien und Zwischenräumen, auf denen Noten platziert werden können.
2 Es gibt zwei häufig verwendete Notenschlüssel: den Violinschlüssel für hohe Töne und den Bassschlüssel für tiefe Töne. Instrumente mit einem grossen Tonumfang werden sowohl im Violin- als auch im Bassschlüssel notiert.
3 Die Namen der Stammtöne im Violinschlüssel sind: C, d, e, f, g, a, h, c. Präge dir diese Reihe gut ein.
4 Im Violinschlüssel ist der Ton «g» auf der zweiten Linie besonders wichtig, da der Violinschlüssel auch als G-Schlüssel bezeichnet wird. Die Kreisformation des Violinschlüssels befindet sich genau auf der Linie, auf der sich der Ton «g» befindet.
5 Die Notennamen in den Zwischenräumen von unten nach oben ergeben das Wort «face».
6 Viel Erfolg beim Aufstellen einer neuen Rekordzeit im Notenlesen.
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Das kann ich danach

  1. Ich erkenne den Violin- und Bassschlüssel, kenne den Grund, weshalb es mehrere Notenschlüssel braucht und kann die beiden Notenschlüssel in ein Notensystem notieren.
  2. Ich kann die Noten der Stammtöne (a, h, c, d, e, f, g) im Violinschlüssel innerhalb von ca. 5 Sekunden lesen und notieren (Merkhilfen) und kenne den Unterschied zwischen der deutschen und englischen Schreibweise der Stammtöne.

Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.