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N7 Oktavbereiche

Textfassung dieser Lektion

Das Erklärvideo gehört zum Abo — hier findest du stattdessen den vollständigen Inhalt als Text, mit allen Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.

N7 Oktavbereiche — Arbeitsheft — MUSIKTHEORIE, Grundlagen
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Arbeitsheft

N7 Oktavbereiche — Arbeitsheft

Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

~5 Min. 13 Karten 4 zum Ausprobieren 3 Quiz Grundlagen
Audio:

Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.

Erklärung

Worum es geht

Heute geht es um die Einteilung der Töne in sogenannte Oktavbereiche, die auch Oktavlagen genannt werden. Diese Begriffe beschreiben verschiedene Bereiche der Klaviatur und helfen uns, gleichnamige Töne in unterschiedlichen Höhen zu unterscheiden.

Jeden Punkt auf unserer Welt können wir bestimmen – mit den geografischen Koordinaten, Breite und Länge in Grad. Zum Glück ist die Lage der Noten in der Musik nicht ganz so kompliziert zu bestimmen.

Merke

Oktavbereich oder Oktavlage?

Verbreitet ist bislang die Bezeichnung Oktavlagen. Zunehmend setzt sich aber der Begriff Oktavbereiche durch.

Im Moment kannst du beide als Synonyme betrachten. Verwende beim Lernen die Bezeichnung «Oktavbereiche» – sie beschreibt das Konzept der verschiedenen Klanghöhen etwas präziser, und später in der Harmonielehre kommt es so nicht zu Verwirrungen.

Erklärung

Wozu die Bereiche gut sind

Um Töne mit gleichem Namen unterscheiden zu können, hat man den verschiedenen Bereichen Namen gegeben. Erst so kannst du benennen, ob es sich bei einem C um ein hohes oder ein tiefes C handelt.

Und hier die einzige Regel, die du dafür brauchst: Oktavbereiche beginnen immer mit einem C und enden mit einem H. Ab jedem C beginnt also ein neuer Bereich.

Zum Ausprobieren

Die ganze Klaviatur nach Bereichen

Über den vollen Umfang wird sichtbar, dass die Grenzen immer beim C liegen und nirgends sonst. Tippe eine Taste an, um ihren Namen zu sehen und zu hören – oder einen Bereichsnamen unten, um den ganzen Bereich zu hören.

Auch die schwarzen Tasten gehören zu dem Bereich, in dem sie liegen, und werden entsprechend bezeichnet.
—
Tippe eine Taste an.

Jeder Bereich beginnt bei einem C und endet beim H darüber. Tippe einen Namen unten an, um den ganzen Bereich zu hören.

Erklärung

Von der Mitte aus nach oben und unten

Das mittlere C liegt in der eingestrichenen Lage; es heisst deshalb c¹ oder «eingestrichenes c». Alle Töne von c bis h heissen dementsprechend c¹, d¹, e¹ und so weiter.

Mit dem nächsten C beginnt die zweigestrichene Lage: c², d² und so weiter. Danach folgen die dreigestrichene und die viergestrichene Lage.

Geht man vom c¹ nach unten, kommt die kleine Lage. Dort haben die Töne keine Bezifferung, es sind einfach kleine Buchstaben. Darunter folgt die grosse Lage mit grossen Buchstaben.

Noch weiter unten kommt die Kontra-Lage, mit einem grossen Buchstaben und einem Unterstrich. Ganz unten auf der Klaviatur folgen noch drei sehr tiefe Töne: die Subkontra-Lage, mit doppeltem Unterstrich.

Zum Ausprobieren

Die Schreibweisen im Überblick

Von unten nach oben folgt ein System: doppelter Unterstrich, einfacher Unterstrich, Grossbuchstabe, Kleinbuchstabe – und danach die Hochzahlen. Tippe eine Zeile an, um das C dieses Bereichs zu hören.
Von unten nach oben: doppelter Unterstrich, einfacher Unterstrich, Grossbuchstabe, Kleinbuchstabe — und danach die Hochzahlen 1, 2, 3, 4, 5.

Tippe eine Zeile an, um das C dieses Bereichs zu hören. Die Reihenfolge ist von tief nach hoch.

Zum Ausprobieren

Die C-Töne im Notensystem

Das eingestrichene c findest du im Violinschlüssel auf der ersten Hilfslinie unter den Notenlinien – genau zwischen den beiden Systemen der Akkolade. Von diesem Anker aus findest du alle anderen.
Tippe eine Note an.

Das c¹ liegt genau zwischen den beiden Systemen — auf der ersten Hilfslinie unter dem Violinschlüssel.

Eselsbrücke

Ab jedem C beginnt ein neuer Bereich

Nicht ab dem A, nicht in der Mitte des Alphabets: ab jedem C.

Ein Bereich läuft von C bis H – also C, D, E, F, G, A, H. Erst danach wechselt die Bezeichnung.

Zum Ausprobieren

Übung: Wie heisst dieser Ton?

Die grüne Taste ist gesucht. Zur Auswahl steht derselbe Tonname in verschiedenen Bereichen – achte also genau darauf, wo die Taste liegt.

Die grüne Taste ist gesucht. Achte darauf, in welchem Bereich sie liegt.

Quiz

Kurz nachgedacht

Mit welchem Ton beginnt ein Oktavbereich?

Richtig!

Jeder Oktavbereich beginnt mit einem C und endet mit dem H darüber. Ab jedem C beginnt also ein neuer Bereich.

Quiz

Kurz nachgedacht

Wie heisst das mittlere C?

Richtig!

Das mittlere C liegt in der eingestrichenen Lage und heisst deshalb c¹. Im Violinschlüssel steht es auf der ersten Hilfslinie unter den Notenlinien.

Quiz

Kurz nachgedacht

Ein Ton wird mit einem grossen Buchstaben und einem Unterstrich geschrieben. In welchem Bereich liegt er?

Richtig!

Der einfache Unterstrich kennzeichnet die Kontra-Lage. Ein doppelter Unterstrich wäre Subkontra, gar kein Zusatz die grosse Oktave.

Zusammenfassung

Das hast du gelernt

1 Oktavbereiche — auch Oktavlagen genannt — teilen die Klaviatur in Abschnitte, damit sich gleichnamige Töne in verschiedenen Höhen unterscheiden lassen.
2 Jeder Bereich beginnt mit einem C und endet mit dem H darüber. Ab jedem C beginnt ein neuer Bereich.
3 Von tief nach hoch: Subkontra (doppelter Unterstrich), Kontra (Unterstrich), grosse Oktave (Grossbuchstaben), kleine Oktave (Kleinbuchstaben), dann ein- bis fünfgestrichen mit Hochzahlen.
4 Das mittlere C heisst c¹ und steht im Violinschlüssel auf der ersten Hilfslinie unter den Notenlinien.
5 Auch die schwarzen Tasten gehören zu dem Bereich, in dem sie liegen, und werden entsprechend bezeichnet.
6 Verwende beim Lernen den Begriff «Oktavbereiche» — er ist präziser und vermeidet später Verwechslungen in der Harmonielehre.
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Das kann ich danach

  1. Erklären und Einzeichnen von Oktavbereichen auf einer Klaviatur.
  2. Erkennen und Benennen von Noten in Violin- und Bassschlüssel im Hinblick auf Oktavbereiche.
  3. Notieren von vorgegebenen Tönen im korrekten Oktavbereich in einem Notensystem.

Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.