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zum Anhören und Ausprobieren.
Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für
einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.
R10 Beats — Arbeitsheft
Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.
Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.
Worum es geht
Hast du schon bemerkt, dass in vielen Songs ähnliche Schlagzeug-Patterns gespielt werden?
Wenn du einige Grundregeln zu Beats verstehst, kannst du immer komplexere und groovigere Patterns spielen. Und genau darum geht es in diesem Modul.
Das Standard-Pattern und seine Varianten
Ist das Grundpattern gut verinnerlicht, lässt es sich abwandeln und an den Song anpassen. Wechsle zwischen den drei Patterns – auch während es läuft.
Wechsle die Patterns, während es läuft — der Wechsel greift sofort.
Die vier wichtigen Schläge
Es lohnt sich, vier Rhythmusmuster zu kennen und gut zu üben. Sie bilden die Grundlage für groovige Schlagzeug-Patterns:
Downbeat – die Schläge 1 und 3, in der Regel auf der Bassdrum.
Backbeat – die Schläge 2 und 4, meist auf der Snare.
Beat – ein Synonym für den Grundpulsschlag. Durchgehende Viertel in der Bassdrum geben dem Pattern einen pumpenden Charakter.
Off-Beat – jedes zweite Achtel, also zwischen den Grundpulsschlägen. Häufig auf der Hi-Hat. Off-Beats kommen in vielen Stilrichtungen vor, von Ska bis Klassik, und werden auf den unterschiedlichsten Instrumenten gespielt.
Die vier Schläge einzeln hören
Auf dem Schlagzeug oben leuchtet jeweils auf, was gerade angeschlagen wird. So siehst du zugleich, welches Instrument gemeint ist: die grosse Bassdrum am Boden, die Snare darüber und die Hi-Hat auf ihrem Ständer.
Die acht Felder sind die Achtel eines 4/4-Takts. Beim Abspielen leuchtet auf dem Schlagzeug auf, was gerade angeschlagen wird.
Die Schlagzeugnotation
Für Schlagzeug wurde eine eigene Notation entwickelt.
Sie umfasst ebenfalls fünf Notenlinien. Das Schlagzeug hat aber einen eigenen Notenschlüssel, der aus zwei kleinen Strichen besteht und anzeigt, dass diese Notation keine Tonhöhe beschreibt.
Die Bassdrum steht im 1. Zwischenraum mit einem ausgefüllten Notenkopf, der Hals zeigt nach unten. Die Snare steht im 3. Zwischenraum, ebenfalls mit vollem Kopf und Hals nach unten.
Für alle Cymbals – also die metallischen Becken, zu denen auch die Hi-Hat gehört – dient ein x als Notenkopf. Die Hi-Hat wird oberhalb der 5. Notenlinie notiert.
Die Notation Schritt für Schritt
Der Schlüssel aus zwei Strichen zeigt an, dass diese Notation keine Tonhöhen beschreibt.
Der One Drop im Reggae
Pattern C ist der sogenannte One Drop. Sein Kennzeichen: Bassdrum und Snare schlagen gemeinsam zu, und auf den Schlägen dazwischen steht eine Pause. Genau diese Lücke gibt dem Reggae seinen luftigen, entspannten Charakter – daher der Name: Ein Schlag wird «fallen gelassen».
Das Kreuz auf der Snare-Zeile bedeutet Cross-Stick: Der Stock wird an den Rand der Trommel geschlagen statt aufs Fell. Das ergibt einen trockenen, holzigen Klang, der für Reggae typisch ist.
Bekannt gemacht hat den Beat Carlton Barrett, der Schlagzeuger von Bob Marley and the Wailers. In «Three Little Birds» ist er gut zu hören.
Hörübung: Welches Pattern läuft?
Alle drei Patterns stehen da — eines erklingt. Nach dem Auflösen kannst du sie einzeln zum Vergleich anhören.
Kurz nachgedacht
Auf welchen Schlägen liegt der Backbeat im 4/4-Takt?
Der Backbeat liegt auf 2 und 4 und wird fast immer auf der Snare gespielt. Auf 1 und 3 liegt der Downbeat.
Kurz nachgedacht
Was ist mit «Off-Beat» gemeint?
Der Off-Beat erklingt zwischen den Grundpulsschlägen, also auf jedem zweiten Achtel. Häufig spielt ihn die Hi-Hat – im Reggae ist das ein Erkennungsmerkmal.
Kurz nachgedacht
Wie wird die Hi-Hat notiert?
Für alle Becken dient ein Kreuz als Notenkopf. Die Hi-Hat steht oberhalb der 5. Notenlinie.
Das hast du gelernt
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Das kann ich danach
- Ich kann die Schlagzeug-Bestandteile Hi-Hat, Snare und Bassdrum benennen.
- Ich kann das Grundpattern an einem Schlagzeug in mittlerem Tempo (80–100 bpm) spielen.
- Ich kann die vier «Beats» zu Musik in mittlerem Tempo (ca. 80–100 bpm) klatschen und dazu im Viererschritt gehen.
- Ich kann das Grundpattern und Variationen davon in Schlagzeugnotation notieren.
Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.