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02 Rhythmus & Groove (R)

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  1. R1 Puls
    4 Themen
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  2. R2 Notenwerte
    6 Themen
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  3. R3 Takt und Taktart
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  4. R4 Rhythmussprache
    4 Themen
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  5. R5 Tempo
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  6. R6 Rhythmusbausteine
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  7. R7 Haltebogen und Punktierung
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  8. R8 3/4 oder 6/8 Takt?
    4 Themen
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  9. R9 Auftakt
    4 Themen
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  10. R10 Beats
    4 Themen
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  11. R11 Triolen
    4 Themen
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Lernabschnitt 10 von 11
In Bearbeitung

R10 Beats

Textfassung dieser Lektion

Das Erklärvideo gehört zum Abo — hier findest du stattdessen den vollständigen Inhalt als Text, mit allen Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.

R10 Beats — Arbeitsheft — MUSIKTHEORIE, Grundlagen
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Arbeitsheft

R10 Beats — Arbeitsheft

Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

~5 Min. 12 Karten 4 zum Ausprobieren 3 Quiz Grundlagen
Audio:

Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.

Erklärung

Worum es geht

Hast du schon bemerkt, dass in vielen Songs ähnliche Schlagzeug-Patterns gespielt werden?

Wenn du einige Grundregeln zu Beats verstehst, kannst du immer komplexere und groovigere Patterns spielen. Und genau darum geht es in diesem Modul.

Zum Ausprobieren

Das Standard-Pattern und seine Varianten

Dieses Grundpattern lernen alle Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger zu Beginn ihrer Laufbahn. Es steht im 4/4-Takt: Die Bassdrum spielt die Grundpulsschläge 1 und 3, die Snare die Schläge 2 und 4, die Hi-Hat eine Achtelkette.

Ist das Grundpattern gut verinnerlicht, lässt es sich abwandeln und an den Song anpassen. Wechsle zwischen den drei Patterns – auch während es läuft.
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Wechsle die Patterns, während es läuft — der Wechsel greift sofort.

Erklärung

Die vier wichtigen Schläge

Es lohnt sich, vier Rhythmusmuster zu kennen und gut zu üben. Sie bilden die Grundlage für groovige Schlagzeug-Patterns:

Downbeat – die Schläge 1 und 3, in der Regel auf der Bassdrum.

Backbeat – die Schläge 2 und 4, meist auf der Snare.

Beat – ein Synonym für den Grundpulsschlag. Durchgehende Viertel in der Bassdrum geben dem Pattern einen pumpenden Charakter.

Off-Beat – jedes zweite Achtel, also zwischen den Grundpulsschlägen. Häufig auf der Hi-Hat. Off-Beats kommen in vielen Stilrichtungen vor, von Ska bis Klassik, und werden auf den unterschiedlichsten Instrumenten gespielt.

Zum Ausprobieren

Die vier Schläge einzeln hören

Die vier unterscheiden sich einzig darin, wo im Takt sie liegen. Hör sie einzeln, bevor sie im Pattern zusammenkommen – der Wechsel greift sofort.

Auf dem Schlagzeug oben leuchtet jeweils auf, was gerade angeschlagen wird. So siehst du zugleich, welches Instrument gemeint ist: die grosse Bassdrum am Boden, die Snare darüber und die Hi-Hat auf ihrem Ständer.

Die acht Felder sind die Achtel eines 4/4-Takts. Beim Abspielen leuchtet auf dem Schlagzeug auf, was gerade angeschlagen wird.

Erklärung

Die Schlagzeugnotation

Für Schlagzeug wurde eine eigene Notation entwickelt.

Sie umfasst ebenfalls fünf Notenlinien. Das Schlagzeug hat aber einen eigenen Notenschlüssel, der aus zwei kleinen Strichen besteht und anzeigt, dass diese Notation keine Tonhöhe beschreibt.

Die Bassdrum steht im 1. Zwischenraum mit einem ausgefüllten Notenkopf, der Hals zeigt nach unten. Die Snare steht im 3. Zwischenraum, ebenfalls mit vollem Kopf und Hals nach unten.

Für alle Cymbals – also die metallischen Becken, zu denen auch die Hi-Hat gehört – dient ein x als Notenkopf. Die Hi-Hat wird oberhalb der 5. Notenlinie notiert.

Zum Ausprobieren

Die Notation Schritt für Schritt

Klicke dich durch den Aufbau: erst System und Schlüssel, dann die Taktart, dann Instrument für Instrument. Jede Stufe lässt sich anhören.
Bassdrum 1. Zwischenraum, voller Kopf, Hals nach unten Snare 3. Zwischenraum, voller Kopf, Hals nach unten Hi-Hat über der 5. Linie, Kreuz als Kopf

Der Schlüssel aus zwei Strichen zeigt an, dass diese Notation keine Tonhöhen beschreibt.

Merke

Der One Drop im Reggae

Pattern C ist der sogenannte One Drop. Sein Kennzeichen: Bassdrum und Snare schlagen gemeinsam zu, und auf den Schlägen dazwischen steht eine Pause. Genau diese Lücke gibt dem Reggae seinen luftigen, entspannten Charakter – daher der Name: Ein Schlag wird «fallen gelassen».

Das Kreuz auf der Snare-Zeile bedeutet Cross-Stick: Der Stock wird an den Rand der Trommel geschlagen statt aufs Fell. Das ergibt einen trockenen, holzigen Klang, der für Reggae typisch ist.

Bekannt gemacht hat den Beat Carlton Barrett, der Schlagzeuger von Bob Marley and the Wailers. In «Three Little Birds» ist er gut zu hören.

Zum Ausprobieren

Hörübung: Welches Pattern läuft?

Alle drei Patterns stehen da – eines erklingt in der Schleife. Achte darauf, was die Bassdrum macht und ob die Hi-Hat durchgehend spielt oder nur die Off-Beats. Nach dem Auflösen kannst du die drei einzeln zum Vergleich anhören.

Alle drei Patterns stehen da — eines erklingt. Nach dem Auflösen kannst du sie einzeln zum Vergleich anhören.

Quiz

Kurz nachgedacht

Auf welchen Schlägen liegt der Backbeat im 4/4-Takt?

Richtig!

Der Backbeat liegt auf 2 und 4 und wird fast immer auf der Snare gespielt. Auf 1 und 3 liegt der Downbeat.

Quiz

Kurz nachgedacht

Was ist mit «Off-Beat» gemeint?

Richtig!

Der Off-Beat erklingt zwischen den Grundpulsschlägen, also auf jedem zweiten Achtel. Häufig spielt ihn die Hi-Hat – im Reggae ist das ein Erkennungsmerkmal.

Quiz

Kurz nachgedacht

Wie wird die Hi-Hat notiert?

Richtig!

Für alle Becken dient ein Kreuz als Notenkopf. Die Hi-Hat steht oberhalb der 5. Notenlinie.

Zusammenfassung

Das hast du gelernt

1 Das Standard-Pattern im 4/4: Bassdrum auf 1 und 3, Snare auf 2 und 4, Hi-Hat in Achteln. Die Achtelkette gibt das Raster vor, an dem sich die Band orientiert.
2 Downbeat sind die Schläge 1 und 3, meist auf der Bassdrum. Backbeat sind 2 und 4, meist auf der Snare.
3 Beat ist ein anderes Wort für den Grundpulsschlag — durchgehende Viertel in der Bassdrum wirken pumpend und laden zum Tanzen ein.
4 Off-Beat ist jedes zweite Achtel, also zwischen den Grundpulsschlägen. Häufig auf der Hi-Hat, typisch für Reggae, aber von Ska bis Klassik verbreitet.
5 Die Schlagzeugnotation hat einen eigenen Schlüssel aus zwei Strichen. Bassdrum im 1. Zwischenraum, Snare im 3., Becken mit einem Kreuz oberhalb der 5. Linie.
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Das kann ich danach

  1. Ich kann die Schlagzeug-Bestandteile Hi-Hat, Snare und Bassdrum benennen.
  2. Ich kann das Grundpattern an einem Schlagzeug in mittlerem Tempo (80–100 bpm) spielen.
  3. Ich kann die vier «Beats» zu Musik in mittlerem Tempo (ca. 80–100 bpm) klatschen und dazu im Viererschritt gehen.
  4. Ich kann das Grundpattern und Variationen davon in Schlagzeugnotation notieren.

Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.