1.17 Wenn alles durcheinanderredt

Demomodus: Eingeschränkte Ansicht. Das vollständige Zusatzmaterial mit Mixer steht allen Lehrpersonen mit Abo zur Verfügung.
M Wilhelm ScholzF-Dur4/4Kanon / Scherzkanon
Über den Song„Wenn alles durcheinanderredt“ ist ein dreistimmiger Scherzkanon des 1908 geborenen Komponisten …Mehr

„Wenn alles durcheinanderredt“ ist ein dreistimmiger Scherzkanon des 1908 geborenen Komponisten Wilhelm Scholz. Das Stück thematisiert auf humorvolle Weise das gleichzeitige, unübersichtliche Reden mehrerer Stimmen und setzt dies in der polyphonen Form eines Gesangskanons um. Das Werk fand in verschiedenen Lieder- und Chorsammlungen Verbreitung, unter anderem im „Schweizer Singbuch“ sowie in Sammlungen von Kanonliedern. In der musikpädagogischen Praxis wird das Lied insbesondere zur Schulung von Sprache und Mehrstimmigkeit sowie als vokales Warm-up genutzt.

Schwierigkeitsgrad · 42

  • Stimmumfang
  • Rhythmik
  • Harmonik
  • Mehrstimmigkeit
  • Sprache
  • Tempo

Dreistimmiger Kanon in F-Dur mit leichtem Tonumfang (None), einfachen Kadenzen und unkomplizierter Rhythmik.

Zusatzmaterial

Das Zusatzmaterial steht Lehrpersonen mit Abo zur Verfügung.

Tipps zum Unterricht

Liedeinführung / Gestaltung

  • Text im Liedrhythmus sprechen lernen, dazu Bodypercussion
  • im Kanon sprechen (verschiedene Tempi)
  • frei in verschiedenem Tempo sprechen
  • unisono sprechen, flüstern (auf Zeichen)
  • Liedmelodie langsam einführen, auf gutes Artikulieren achten (übertreiben)
  • verschiedene Ausführungsarten (staccato, legato) und tempi ausprobieren
  • Bodypercusssion als Kanon aufführen

Klassenmusizieren

Mit den verschiedenen Stimmen des Klassenmusizierens sind verschiedene Abläufe denkbar:

  • mit Bassstimme beginnen und bei jedem Durchgang eine Stimme mehr dazu kommen lassen, bis am Schluss das Lied gesungen/gespielt wird
Weiterführende Ideen

Jazz-Classic Quodlibet 1625

Der Kanon basiert auf der Akkordfolge I-VI-II-V (1625). Das Jazz-Classic Quodlibet kombiniert verschiedene Lieder od. Liedausschnitte mit dieser Akkordfolge. Beim Jazz-Quodlibet werden die Achtel ternär (Swing) gesungen/gespielt, beim Classic-Quodlibet (mit «Wenn alles durcheinanderredt» binär. Die einzelnen Stücke können auf verschiedene Chor- oder Instrumentalgruppen aufgeteilt werden.

Vorschlag:

  1. Jazz-Quodlibet auf 3-6 Gruppen aufteilen und nacheinander einsetzen.
  2. Classic Quodlibet auf div. Chor- oder Instrumentalgruppen aufteilen und nacheinander einsetzen.
  3. Zwischenteil:Begleitpattern (evtl. mit Impro), dann
  4. Songs aus beiden Stilen kombinieren, beginnend mit dem classic-Teil

Schluss auf Zeichen, mit fade out oder alle in ein vorher bestimmtes Stück münden (z.B. Always look ...).

Es lassen sich viele eigene Ideen zum Zusammenspiel entwickeln, hier eine weitere: «All praise to you» instrumental im Kanon als Pattern zum gesungenen Jazz- oder Classic-Quodlibet spielen.

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