6.06 Norwegian Wood

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T&M Lennon&McCartney1965D-Dur3/4Folk-Rock / Raga-Rock
Über den SongJohn Lennon begann die Komposition 1965 während eines Urlaubs in St. Moritz und vollendete das …Mehr

John Lennon begann die Komposition 1965 während eines Urlaubs in St. Moritz und vollendete das Stück gemeinsam mit Paul McCartney für das Album Rubber Soul. Der Text schildert in verschlüsselter Form eine aussereheliche Begegnung Lennons in einer holzvertäfelten Wohnung, die für den Protagonisten ohne romantischen Ausgang und allein am nächsten Morgen endet. Musikalisch zeichnet sich das im Dreivierteltakt gehaltene Lied durch den Einsatz einer Sitar aus, die von George Harrison gespielt wurde. Als eine der ersten westlichen Pop-Produktionen mit einem indischen Saiteninstrument gilt das Werk als Wegbereiter für das Genre des Raga-Rock und den Einfluss traditioneller indischer Musik auf die westliche Rockmusik.

Schwierigkeitsgrad · 34

  • Stimmumfang
  • Rhythmik
  • Harmonik
  • Mehrstimmigkeit
  • Sprache
  • Tempo

Einstimmige Melodieführung mit schlichten Notenwerten im 3/4-Takt und leicht verständlicher englischer Sprache.

Zusatzmaterial

Das Zusatzmaterial steht Lehrpersonen mit Abo zur Verfügung.

Videos zum Anschauen

Infos zum Lied

Dieses Lied schrieb John Lennon während eines Skiurlaubs in der St. Moritz. Es beschreibt die Rache eines Mannes, der die Nacht bei einer Frau verbringt, sich aber ins Badezimmer zurückzieht, wo er übernachtet. Weil die Frau am Morgen verschwunden ist, zündet er das Haus an. Der ungewöhnliche Titel Norwegian Wood bezieht sich auf mit norwegischem Holz getäferte Zimmer, wie es damals Mode war (in Wirklichkeit wurde aber billige Kiefer verwendet; dies hätte aber keinen guten Songtitel ergeben…).

Im Lied wird – zum ersten Mal in der Popmusik – eine Sitar (indisches Zupfinstrument) eingesetzt. Man kann sie gut heraushören, weil sie in den instrumentalen Teilen jeweils die Melodie spielt.

Zusammen mit der nicht eindeutig festlegbaren Tonart verströmt das Lied einen Touch Exotik.

Im A-Teil ist in der Melodie das Tonmaterial von A-Dorisch erkennbar:

Im B-Teil findet man eher D-Dorisch:

Liedeinführung

Schwierig ist T6 und T. 14 die Wendung c’ g’ h. Diese langsam einüben; evtl. zuerst die A-Dorisch-Leiter singen, um sich an die ungewohnten Klänge zu gewöhnen.

Klassenmusizieren
  • das Lied kann auch gut durchgehend mit dem Quintbordun d - a vokal oder instrumental begleitet werden:
  • der Bordun kann auch zusammen mit der Klavierbegleitung gespielt/gesungen oder der Rhythmus des Borduns auf Rhythmusinstrumente übertragen werden
  • das Stück kann auch einfach mit einem E-Bass begleitet werden, da nur die leeren Saiten gebraucht werden (E, A, D, G)
Mehrstimmigkeit
  • 2. Stimme B-Teil: kann mit Hilfe der Audiodatei eingeübt werden

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