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zum Anhören und Ausprobieren.
Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für
einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.
M4 Intervalle hören — Arbeitsheft
Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.
Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.
Worum es geht
Um Melodien zu komponieren, braucht es Intervalle. Dabei bist du schon richtig gut mit dabei, wenn du die Intervalle für deine Melodie aufschreiben kannst. Noch besser ist es aber, wenn du die Intervalle durch das Hören unterscheiden kannst.
Und genau darum geht es in diesem Video. Hallo und herzlich willkommen bei Meldo.
Warum Hören so nützlich ist
Beim Songwriting oder beim Spielen in einer Band ist es super hilfreich, die Intervalle auch durch das Hören bestimmen zu können. So wirst du in der nächsten Bandprobe ganz bestimmt die richtigen Töne erkennen können.
Hör beide Fassungen und tippe an, welcher Ton sich verändert hat. Die Noten zeigen die erste Fassung.
Prime und Oktave im Notensystem
Wenn du zweimal genau den gleichen Ton erkennst, hast du eine Prime gehört. Wenn der Abstand der beiden Töne sehr gross ist, du aber beinahe das Gefühl hast, dass derselbe Ton gespielt wird, nur eben eine Oktave höher, hörst du eine Oktave.
Links die Prime — zweimal derselbe Ton. Rechts die Oktave.
Übung 1 — Prime oder Oktave?
Sing die beiden Töne innerlich nach — oder stell dir vor, du pfeifst sie. Dann fällt die Zuordnung leichter.
Amazing Grace — die reine Quarte
Schau dir die Melodie von «Amazing Grace» genauer an. Der Anfang der Melodie, genau gesagt die ersten beiden Töne, stehen im Abstand einer reinen Quarte zueinander: 1, 2, 3, 4.
Das Prinzip, Liedanfänge als Hilfe zur Intervallbestimmung zu nehmen, ermöglicht es dir, viele Intervalle nur mit deinem Gehör zu bestimmen.
Die ersten beiden Töne von «Amazing Grace» — eine reine Quarte.
Happy Birthday — die grosse Sekunde
Ein superbekanntes Lied ist «Happy Birthday». Darin erklingt zugleich am Anfang eine grosse Sekunde. Höre genau hin. Den Klang einer grossen Sekunde findest du auch im bekannten Schweizer Volkslied «Der Mond ist aufgegangen».
Die ersten beiden Töne von «Happy Birthday» — eine grosse Sekunde.
Der Mond ist aufgegangen — ebenfalls eine grosse Sekunde
Dieselbe Sekunde, anderer Ausgangston — der Klang bleibt derselbe.
Die kleine Sekunde
Nur ein Halbtonschritt — das engste Intervall. Es klingt spannungsvoll.
Übung 2 — Sekunde, Quarte oder Oktave?
Sing die beiden Töne innerlich nach — oder stell dir vor, du pfeifst sie. Dann fällt die Zuordnung leichter.
Liedanfänge als Merkhilfe
Nachfolgend hörst du die gängigsten Intervalle. Wir beschränken uns auf die reine Prime, kleine und grosse Sekunde, kleine und grosse Terz, reine Quarte und reine Quinte und die reine Oktave.
Versuche dir das Lied mit dem dazugehörigen Intervall zu merken. Falls du das Lied nicht kennst, findest du bestimmt im Internet ein Lied, welches zu deinem Intervall gehört. Hier erhältst du eine erste Auswahl an möglichen Liedanfängen:
Reine Prime – zweimal derselbe Ton
Grosse Sekunde – Happy Birthday
Grosse Sekunde – Der Mond ist aufgegangen
Reine Quarte – Amazing Grace
Reine Oktave – derselbe Ton, eine Oktave höher
Innerlich nachsingen
Wenn du zwei hintereinander gespielte Töne hörst, versuche zuerst die Töne «innerlich» nachzusingen. Du kannst dir den Tonabstand somit besser vorstellen und du bekommst ein Gefühl für die beiden Tonhöhen. Wenn du nicht gerne singst, kannst du dir auch vorstellen, dass du die Töne pfeifst.
Nun versuche zu entscheiden, ob du den Anfang von «Happy Birthday» oder «Der Mond ist aufgegangen» hörst. So funktioniert das Prinzip der Intervall-Erkennung mit Liedanfängen. Du wirst sehen, dass du Intervalle mit ein wenig Übung immer schneller hören und bestimmen kannst.
Die Terzen und die Quinte
Grosse Terz, kleine Terz und reine Quinte — jeweils vom c aus.
Alle acht Intervalle zum Vergleich
Alle acht vom Ton c aus: reine Prime, kleine und grosse Sekunde, kleine und grosse Terz, reine Quarte, reine Quinte, reine Oktave. Türkis: die reinen Intervalle.
Übung 3 — alle Intervalle gemischt
Sing die beiden Töne innerlich nach — oder stell dir vor, du pfeifst sie. Dann fällt die Zuordnung leichter.
Das hast du gelernt
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Das kann ich danach
- Kenne zu den reinen Intervallen sowie den Sekunden und Terzen (r1, k2, g2, k3, g3, r4, r5, r8) je einen Liedanfang und kann diese Liedanfänge singen.
- Habe persönliche Erkennungshilfen (Liedanfänge,...) entwickelt, um die reinen Intervalle sowie die Sekunden und Terzen (r1, k2, g2, k3, g3, r4, r5, r8) nach zweimaligem Hören zu erkennen.
- Kann die reinen Intervalle sowie die Sekunden und Terzen (r1, k2, g2, k3, g3, r4, r5, r8) hörend in Kategorien wie Dissonanz/Konsonanz (sehr dissonant, dissonant, konsonant und sehr konsonant=rein) einordnen, um sie besser erkennen zu können.
Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.