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  2. M2 Intervalle Basics
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  3. M3 Häufigste Intervalle
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  4. M4 Intervalle hören
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  5. M5 Dur-Tonleiter und Quintenzirkel
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  6. M6 Weitere Intervalle
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  7. M7 Molltonleiter
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  8. M8 Molltonarten im Quintenzirkel
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Lernabschnitt 5 von 8
In Bearbeitung

M5 Dur-Tonleiter und Quintenzirkel

Textfassung dieser Lektion

Das Erklärvideo gehört zum Abo — hier findest du stattdessen den vollständigen Inhalt als Text, mit allen Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.

M5 Durtonleiter und Quintenzirkel — Arbeitsheft — MUSIKTHEORIE, Grundlagen
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Arbeitsheft

M5 Durtonleiter und Quintenzirkel — Arbeitsheft

Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

~5 Min. 11 Karten 7 zum Ausprobieren 1 Quiz Grundlagen
Audio:

Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.

Erklärung

Worum es geht

Willkommen zurück bei Meldo. Heute tauchen wir in die wunderbare Welt der Durtonleiter und des Quintenzirkels ein.

Du hast die besten Voraussetzungen, um dieses Video schnell zu verstehen, denn du kennst bereits den Aufbau einer Durtonleiter und kannst Intervalle grob bestimmen. Kannst du die beiden Themen auch zusammenfügen?

Zum Ausprobieren

Gleitton und Leitton

Wenn wir eine C-Dur-Tonleiter aufschreiben, beginnt diese auf dem Ton c. Eine D-Dur-Tonleiter beginnt auf dem D und so weiter. Halbtonschritte kontrollieren: zwischen dem 3. und 4. Ton – check. Halbtonschritt zwischen dem 7. und 8. Ton – check.

In der Dur-Tonleiter gibt es übrigens zwei wichtige Töne: den Gleitton und den Leitton. Merk dir diese beiden Begriffe. Du findest den Gleitton immer an der 4. Stelle und den Leitton an der 7. Stelle. Beide Töne führen durch den Halbtonschritt zum nächstgelegenen Ton. Der Gleitton «gleitet» sozusagen zum Ton Nummer 3. Der Leitton hingegen leitet zum letzten Ton, dem Grundton.

Der Gleitton gleitet abwärts zum 3. Ton, der Leitton leitet aufwärts zum Grundton.

Zum Ausprobieren

Alle Durtonleitern durchprobieren

Es gibt Durtonleitern mit bis zu sechs Kreuzen oder b. Mit den Tönen der jeweiligen Tonleiter werden ganze Melodien und ganze Songs gebaut. Die Tonleitern kannst du dir also wie das Baumaterial für alle Lieder vorstellen.
1. Tetrachord2. Tetrachord

Das Muster bleibt gleich: Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Ganz – Halb. Nur der Grundton wechselt — und damit die nötigen Versetzungszeichen.

Zum Ausprobieren

Tonleiter und Tonart

Wenn das Baumaterial eines Stückes aus einer bestimmten Tonleiter stammt, sagt man, dass das ganze Stück in einer bestimmten Tonart steht. Also: Die Töne der Tonleiter sind das «Baumaterial», das Stück oder die Melodie aber steht in der jeweiligen Tonart.

Das Stück «Mamma Mia» steht also in der Tonart D-Dur. Die Töne, die verwendet werden, sind genau diejenigen aus der D-Dur-Tonleiter: d e fis g a h cis d.

Beides derselbe Tonvorrat. Die Tonleiter ist die geordnete Reihe, die Tonart der Zusammenhang, in dem ein Stück steht.

Zum Ausprobieren

Vorzeichen statt Versetzungszeichen

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass bei den Tönen im Lied gar keine Versetzungszeichen mehr stehen. Wenn wir mit dem Baumaterial der D-Dur-Tonleiter arbeiten, müsste doch der Ton cis und fis stehen? Das stimmt!

Damit man nicht bei jedem f und c in der Melodie ein Kreuz notieren muss, stehen die beiden Kreuze nun ganz am Anfang des Stückes. Wenn die Versetzungszeichen – egal ob Kreuze oder b – zwischen Notenschlüssel und Taktart stehen, heissen sie Vorzeichen. Die Vorzeichen gelten für das ganze Stück und für alle Oktavbereiche.

Die Position der Vorzeichen folgt einem genauen Schema, das nicht verändert werden darf, und muss auswendig gelernt werden. Zwei Tipps: 1. Merke dir die ersten beiden Zeichen. 2. Die Zeichensetzung folgt ebenfalls der Reihenfolge im Quintenzirkel.

Die Kreuze stehen immer in dieser Reihenfolge und immer auf derselben Höhe — das ist festgelegt und darf nicht verändert werden.

Zum Ausprobieren

Der Quintenzirkel

Der Quintenzirkel ist wie ein magisches Rad, das dir ganz viele Zusammenhänge in einem Musikstück aufzeigen kann. Wir fokussieren uns hier auf die Vorzeichen und die Tonart.

Der Name Quinten-Zirkel kommt daher, dass die benachbarten Töne immer in reinen Quinten zueinander aufgebaut sind. Im Uhrzeigersinn jeweils eine Quinte höher: C zu G zu D zu A und so weiter. Im Gegenuhrzeigersinn verläuft der Quintenzirkel abwärts: vom C zum F, zu B und so weiter.

Im Quintenzirkel liegen alle Dur-Tonarten aussen. Startest du ganz oben bei C-Dur und bewegst dich nach rechts, landest du bei G-Dur mit einem Kreuz, D-Dur mit zwei Kreuzen und so weiter. Bei jedem Schritt kommt ein Vorzeichen dazu. In die entgegengesetzte Richtung funktioniert das System genau gleich, nur eben mit b.
Tippe eine Tonart an.

Im Uhrzeigersinn jeweils eine reine Quinte höher — und ein Kreuz mehr. Gegen den Uhrzeigersinn kommen die b dazu.

Zum Ausprobieren

Die Quintschritte hören

Der Name Quinten-Zirkel kommt daher, dass benachbarte Tonarten immer eine reine Quinte auseinander liegen. Hör dir die Schritte an.

Von C zu G, von G zu D, von D zu A — jedes Mal eine reine Quinte aufwärts.

Tipp

Zwei Merksprüche

Wenn du wissen möchtest, wie viele Kreuze die Tonart E-Dur hat, suchst du sie im Quintenzirkel. Sie steht an vierter Position vom Ton C aus gesehen und enthält deshalb vier Kreuze.

Für die Kreuze: Geh Du Alte Ente Hole FISche – G, D, A, E, H, Fis.

Für die b: Fanny, Berta, ESther, ASsen DESsert GEStern – F, B, Es, As, Des, Ges.

Du kannst dir natürlich auch deine eigenen Merksätze bauen.

Zum Ausprobieren

Die Reihenfolge der b

Für die b gilt dasselbe Prinzip, nur in umgekehrter Richtung: b, es, as, des, ges, ces, fes. Auch hier steht jedes Zeichen auf der Höhe der Note, die es betrifft, und die Reihenfolge ist festgelegt.

Merkspruch: Fanny, Berta, ESther, ASsen DESsert GEStern.

Die b stehen immer in dieser Reihenfolge und immer auf derselben Höhe — das ist festgelegt und darf nicht verändert werden.

Quiz

Kurz nachgedacht

Wie viele Kreuze hat E-Dur?

Richtig!

E-Dur steht an vierter Position vom C aus im Uhrzeigersinn und hat deshalb vier Kreuze. Im Merkspruch: Geh Du Alte Ente.

Zusammenfassung

Das hast du gelernt

1 In der Dur-Tonleiter gibt es zwei besondere Töne: den Gleitton an 4. Stelle, der zum 3. Ton gleitet, und den Leitton an 7. Stelle, der zum Grundton leitet.
2 Die Töne einer Tonleiter sind das Baumaterial; das Stück steht in der entsprechenden Tonart.
3 Stehen die Versetzungszeichen zwischen Notenschlüssel und Taktart, heissen sie Vorzeichen. Sie gelten für das ganze Stück und alle Oktavbereiche, und ihre Position ist festgelegt.
4 Im Quintenzirkel sind benachbarte Tonarten eine reine Quinte auseinander. Im Uhrzeigersinn kommt je ein Kreuz dazu, gegen den Uhrzeigersinn je ein b.
5 Merksprüche: «Geh Du Alte Ente Hole FISche» für die Kreuze, «Fanny, Berta, ESther, ASsen DESsert GEStern» für die b.
6 Da du nun den Quintenzirkel kennst, bist du super schnell im Notieren von Tonleitern und Erkennen von Tonarten. Viel Spass beim Aufstellen einer neuen Rekordzeit und bis zum nächsten Mal.
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Das kann ich danach

  1. Ich kann in allen Durtonleitern den Leitton und Gleitton bestimmen.
  2. Ich kann alle sechs Vorzeichen der #- und b-Tonarten in der richtigen Reihenfolge aufzählen und korrekt in einem Notensystem (Violin- und Basssschlüssel) notieren.
  3. Ich kenne die Merksätze, um den Quintenzirkel zu notieren und kann mit Hilfe des Quintenzirkels die Anzahl Vorzeichen jeder Tonart bestimmen.
  4. Ich kann Durtonleitern mit Vorzeichen notieren.
  5. Ich kann die Tonarten von Musikstücken in Dur anhand der Vorzeichen erkennen.
  6. Ich kann mit dem Tonmaterial einer Durtonleiter Melodien in dieser Tonart spielen und notieren.

Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.