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  1. M1 Dur-Tonleiter
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  2. M2 Intervalle Basics
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  3. M3 Häufigste Intervalle
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  4. M4 Intervalle hören
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  5. M5 Dur-Tonleiter und Quintenzirkel
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  6. M6 Weitere Intervalle
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  7. M7 Molltonleiter
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  8. M8 Molltonarten im Quintenzirkel
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Lernabschnitt 6 von 8
In Bearbeitung

M6 Weitere Intervalle

Textfassung dieser Lektion

Das Erklärvideo gehört zum Abo — hier findest du stattdessen den vollständigen Inhalt als Text, mit allen Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.

M6 Übrige Intervalle — Arbeitsheft — MUSIKTHEORIE, Grundlagen
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Arbeitsheft

M6 Übrige Intervalle — Arbeitsheft

Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

~5 Min. 11 Karten 6 zum Ausprobieren 1 Quiz Grundlagen
Audio:

Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.

Erklärung

Worum es geht

Hallo und herzlich willkommen bei Meldo. Wenn du dir dieses Video anschaust, solltest du dir bereits das Video M3 «häufigste Intervalle» angeschaut haben. Denn nun schauen wir uns den Zusammenhang zwischen Intervallen und der Durtonleiter an und lernen zwei weitere Intervalle, die Sexte und Septime, genauer zu bestimmen.

Zum Ausprobieren

Die Sexte

Du kannst bereits die häufigsten Intervalle von der Prime bis zur Quinte genau bestimmen. Nach der Quinte folgt die Sexte und die Septime, welche ebenso als grosse und kleine Variante vorkommen.

Das Prinzip funktioniert genau gleich wie bei den übrigen Intervallen: Zuerst schaust du dir den «groben» Abstand auf den Notenlinien an, indem du die Stammtöne zählst und dabei den unteren Intervallton mitzählst. Im Beispiel der Sexte sind dies in beiden Fällen 6 Tonschritte: 1 2 3 4 5 6.

Nun schaust du dir die Halbtonschritte auf der Klaviatur genauer an. Der Ausgangston ist in beiden Intervallen das c, der Endpunkt einmal das «as» und einmal das «a». Zählst du die Halbtonschritte, fällt auf: Die kleine Sexte besteht aus 8, die grosse aus 9 Halbtonschritten.

Links die kleine Sexte (8 Halbtonschritte), rechts die grosse (9).

Zum Ausprobieren

Die Halbtonschritte der Sexte

Zähle selbst: von c zum as sind es 8, zum a 9 Halbtonschritte.

Zum Ausprobieren

Die Septime

Genau gleich gehst du bei der Septime vor.

Erstens: Für die Grobbestimmung die Notenköpfe beginnend beim unteren Intervallton abzählen: 1 2 3 4 5 6 7. Es ist ein Sieben-Ton-Abstand, also eine Septime.

Zweitens: Halbtonschritte zählen, also den unteren Intervallton nicht mitzählen. Für die kleine Septime ergeben sich 10 Halbtonschritte, für die grosse 11.

Links die kleine Septime (10 Halbtonschritte), rechts die grosse (11).

Zum Ausprobieren

Die Durtonleiter als Gedächtnisstütze

Wenn du dich fragst, wie du dir die Anzahl Halbtonschritte der vielen Intervalle merken kannst, folgt hier ein Tipp: Die Durtonleiter hilft dabei.

In der Dur-Tonleiter kommen alle grossen und reinen Intervalle vom Grundton aus gesehen vor. Die kleinen Intervalle kommen vom Grundton aus nicht vor.

Wie du weisst, hat es in der Durtonleiter zwischen dem 3. und 4. sowie dem 7. und 8. Tonleiterton einen Halbtonschritt, zwischen allen anderen einen Ganztonschritt. Dieses Wissen hilft dir, die reinen und grossen Intervalle und ihre Halbtonschritte auswendig zu lernen.
1. Tetrachord2. Tetrachord

Das Muster bleibt gleich: Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Ganz – Halb. Nur der Grundton wechselt — und damit die nötigen Versetzungszeichen.

Eselsbrücke

Kleine Intervalle berechnen

Da du nun die Feinbestimmung der grossen und reinen Intervalle auswendig kennst, ist es ein Leichtes, die Halbtonabstände der kleinen Intervalle zu berechnen: Kleine Intervalle sind immer einen Halbtonschritt kleiner als die grossen.

Eine kleine Septime umfasst beispielsweise einen Halbtonschritt weniger als die grosse Septime, also 10 Halbtonschritte.

Zum Ausprobieren

Alle Intervalle in der Übersicht

Hier findest du die wichtigsten Informationen zu den Intervallen in Kurzform. Antippen spielt das Intervall.
IntervallKurzHalbtonschritte

Antippen spielt das Intervall. Kleine Intervalle sind immer einen Halbtonschritt kleiner als die grossen.

Zum Ausprobieren

Der Tritonus

Vielleicht ist es dir aufgefallen: Bisher fehlt das Intervall mit 6 Halbtonschritten, das Intervall zwischen der reinen Quarte und der reinen Quinte.

Dieses Intervall nimmt eine besondere Stellung ein. Es handelt sich um eine übermässige, also erhöhte Quarte beziehungsweise eine verminderte, also vertiefte Quinte. Reine Intervalle werden bei Vergrösserung oder Verkleinerung nicht gross oder klein, sondern übermässig oder vermindert.

Die übermässige Quarte (ü4) und die verminderte Quinte (v5) klingen genau gleich. Die Grobbestimmung ergibt jedoch eine Quarte oder eben eine Quinte. Man nennt diese beiden gleichklingenden Intervalle auch Tritonus.

Übermässige Quarte und verminderte Quinte klingen gleich — sechs Halbtonschritte.

Merke

Der «Teufel in der Musik»

Da diese beiden Intervalle sehr spannungsvoll klingen, wurden sie in der Musik früher auch als «Diabolus in musica», als Teufel in der Musik oder eben Teufelsintervall bezeichnet. Da dieses Intervall sehr schwierig zu singen ist und eine sehr grosse klangliche Spannung aufweist, war es früher teilweise sogar verboten, diese Intervalle in einem Musikstück zu gebrauchen.

In der Tabellenansicht wird die übermässige Quarte oberhalb der reinen Quarte, die verminderte Quinte unterhalb der reinen Quinte eingezeichnet.

Quiz

Kurz nachgedacht

Wie viele Halbtonschritte hat die grosse Septime?

Richtig!

Die grosse Septime hat elf Halbtonschritte — einen weniger als die Oktave. Die kleine Septime hat zehn.

Zusammenfassung

Das hast du gelernt

1 Auch Sexte und Septime gibt es als grosse und kleine Variante. Die kleine Sexte hat 8, die grosse 9 Halbtonschritte; die kleine Septime 10, die grosse 11.
2 In der Dur-Tonleiter kommen alle grossen und reinen Intervalle vom Grundton aus vor — die kleinen nicht. Das hilft beim Auswendiglernen.
3 Kleine Intervalle sind immer einen Halbtonschritt kleiner als die grossen.
4 Das Intervall mit 6 Halbtonschritten heisst übermässige Quarte oder verminderte Quinte. Reine Intervalle werden nicht gross oder klein, sondern übermässig oder vermindert.
5 Beide zusammen nennt man Tritonus — früher als «Diabolus in musica» bezeichnet.
6 Nun schnapp dir dein Instrument und lass dir vom «diabolus in musica» keine Angst einjagen. Vielleicht triffst du ihn in deinem nächsten Musikstück ja höchstpersönlich an. Viel Spass beim Entdecken und bis zum nächsten Mal.
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Das kann ich danach

  1. Ich kann die Grob- und Feinbestimmung für die grossen und kleinen Sexten und Septimen sowie den Tritonus mit Hilfe einer Klaviatur anwenden.
  2. Ich kann grosse und kleine Sexten und Septimen sowie den Tritonus mit Hilfe einer Klaviatur in ein Notensystem notieren.
  3. Ich kann alle reinen, grossen und kleinen Intervalle sowie den Tritonus auf einem Instrument mit Klaviatur spielen.

Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.