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  1. M1 Dur-Tonleiter
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  2. M2 Intervalle Basics
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  3. M3 Häufigste Intervalle
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  4. M4 Intervalle hören
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  5. M5 Dur-Tonleiter und Quintenzirkel
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  6. M6 Weitere Intervalle
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  7. M7 Molltonleiter
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  8. M8 Molltonarten im Quintenzirkel
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Lernabschnitt 8 von 8
In Bearbeitung

M8 Molltonarten im Quintenzirkel

Textfassung dieser Lektion

Das Erklärvideo gehört zum Abo — hier findest du stattdessen den vollständigen Inhalt als Text, mit allen Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

Nicht enthalten sind die Hörbeispiele und Songausschnitte aus dem Video. Für einzelne Stellen ist die Begleitung durch eine Lehrperson deshalb hilfreich.

M8 Molltonarten im Quintenzirkel — Arbeitsheft — MUSIKTHEORIE, Grundlagen
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Arbeitsheft

M8 Molltonarten im Quintenzirkel — Arbeitsheft

Der Inhalt dieser Lektion zum Selbermachen — mit Notenbildern zum Anhören und Ausprobieren.

~5 Min. 14 Karten 7 zum Ausprobieren 1 Quiz Grundlagen
Audio:

Du kannst jederzeit vor- und zurückblättern. Alles, was du anklicken oder anhören kannst, ist als solches gekennzeichnet.

Erklärung

Worum es geht

Na, schon mal einen Song gehört und gedacht: «Wow, der trifft mich jetzt aber mitten ins Herz»? Oft steckt dahinter eine Moll-Tonart, die Meisterin der Melancholie und der grossen Gefühle. Aber wo verstecken sich all diese emotionalen Helden auf unserem grossen musikalischen Plan, dem Quintenzirkel?

Keine Sorge, bei Meldo lüften wir heute dieses Geheimnis. Wir werfen einen Blick auf die sozusagen dunkle, aber faszinierende Seite des Zirkels.

Zum Ausprobieren

Der Quintenzirkel — jetzt komplett

Zur Erinnerung: Der Quintenzirkel ordnet alle Dur-Tonarten in einem Kreis an. Jede Tonart ist eine reine Quinte von ihrer Nachbarin entfernt. Im Uhrzeigersinn kommt mit jedem Schritt ein Kreuz dazu, gegen den Uhrzeigersinn ein b.

Aber das ist längst nicht alles! Er verrät uns nicht nur die Vorzeichen der Dur-Tonarten, sondern auch die aller Moll-Tonarten. Schalte oben auf «Moll innen» um.
Tippe eine Tonart an.

Im Uhrzeigersinn jeweils eine reine Quinte höher — und ein Kreuz mehr. Gegen den Uhrzeigersinn kommen die b dazu.

Erklärung

Die parallele Moll-Tonleiter

Das Zauberwort heisst: parallele Moll-Tonleiter. Jede Dur-Tonleiter hat nämlich eine Art melancholischen Zwilling. Diese parallele Moll-Tonleiter benutzt genau die gleichen Töne wie ihre Dur-Verwandte, sie startet nur von einem anderen Ton aus. Und dieser Startpunkt ist immer die sechste Stufe der Dur-Tonleiter.

Am einfachsten findest du diesen Start-Ton, indem du vom Grundton der Dur-Tonleiter eine kleine Terz nach unten gehst. Eine kleine Terz, das weisst du schon, sind genau drei Halbtonschritte.

Zum Ausprobieren

Drei Halbtonschritte abwärts

Machen wir das am bekanntesten Beispiel: C-Dur. C-Dur hat keine Vorzeichen. Wir starten bei C und gehen drei Halbtonschritte abwärts. Auf der Klaviatur ist das ganz einfach: von C zu H, zu B, zu A. Wir landen also auf dem Ton A.

Voilà! A-Moll ist die parallele Moll-Tonleiter zu C-Dur. A-Moll hat also, genau wie C-Dur, keine Vorzeichen. Im Quintenzirkel schreiben wir das A-Moll deshalb direkt neben das C-Dur, auf die Innenseite des Kreises.

Von C drei Halbtonschritte abwärts: über h und b landen wir beim a.

Zum Ausprobieren

Die C-Dur-Tonleiter

Beide Tonleitern benutzen dieselben Töne. Hier zuerst C-Dur, ab dem Grundton c.

C-Dur — Halbtonschritte zwischen 3–4 und 7–8.

Zum Ausprobieren

Die a-Moll-Tonleiter

Und hier dieselben Töne ab dem Grundton a. Höre beide nacheinander an – das Tonmaterial ist identisch, der Charakter ein ganz anderer.

a-Moll — dieselben Töne, aber ab dem Grundton a. Halbtonschritte zwischen 2–3 und 5–6.

Erklärung

Auf der Kreuz-Seite

Dieses Prinzip funktioniert für alle anderen Dur-Tonarten ganz genauso. Wir überprüfen das auf der Kreuz-Seite:

Von G-Dur aus eine kleine Terz, also drei Halbtonschritte, nach unten gezählt, landen wir beim E. Also ist e-Moll die Parallele zu G-Dur.
Von D-Dur aus kommen wir eine kleine Terz tiefer zum H – h-Moll ist die Parallele zu D-Dur.
Eine kleine Terz unter A ist Fis. Unter E liegt Cis. Unter H liegt Gis, und eine kleine Terz unter Fis ist ein Dis.

Da wir uns auf der rechten Seite, der Kreuz-Seite, befinden, bekommen die Molltonarten natürlich auch die Endung «-is», wenn es nötig ist.

Zum Ausprobieren

Die Kreuz-Seite in der Übersicht

Wähle die Anzahl Kreuze – die zugehörige Dur-Tonart und ihre parallele Molltonart erscheinen darunter.

Die Kreuze stehen immer in dieser Reihenfolge und immer auf derselben Höhe — das ist festgelegt und darf nicht verändert werden.

Merke

Enharmonische Verwechslung am unteren Ende

Jetzt kommt der coole Trick am unteren Ende des Zirkels. Hier wenden wir die enharmonische Verwechslung an. Fis-Dur und Ges-Dur klingen genau gleich, obwohl sie anders notiert werden.

Fis-Dur und sein Partner dis-Moll haben sechs Kreuze, während Ges-Dur und sein Partner es-Moll sechs b-Vorzeichen haben.

Zum Ausprobieren

Die b-Seite in der Übersicht

Und schon sind wir auf der linken Seite des Zirkels, der b-Seite, und machen genau gleich weiter: Von Ges-Dur aus liegt eine kleine Terz tiefer das Es – es-Moll ist die Parallele von Ges-Dur. Von Des-Dur aus landen wir beim B. Unter As-Dur liegt das F. Von Es-Dur aus kommen wir zum C. Unter B-Dur liegt das G, und eine kleine Terz unter F-Dur finden wir das D.

Hier auf der linken Seite verwenden wir bei den Molltonarten natürlich die «es»-Endungen, wenn nötig.

Die b stehen immer in dieser Reihenfolge und immer auf derselben Höhe — das ist festgelegt und darf nicht verändert werden.

Zum Ausprobieren

Auch Moll folgt den Quinten

Auch die Molltonarten sind untereinander im Abstand einer reinen Quinte angeordnet – genau wie die Durtonarten aussen.

Von a-Moll zu e-Moll, von e-Moll zu h-Moll — jeweils eine reine Quinte.

Eselsbrücke

Der Zirkel ist komplett

Aussen stehen alle Dur-Tonarten, innen im Kreis ihre jeweiligen parallelen Moll-Tonarten. Und das Geniale ist: Auch die Molltonarten sind untereinander im Abstand einer reinen Quinte angeordnet.

Die Anzahl der Vorzeichen, die aussen steht, gilt also immer für beide: für die Dur-Tonart und für ihre direkte Moll-Nachbarin im Inneren. So hast du alle wichtigen Infos auf einen Blick!

Quiz

Kurz nachgedacht

Wie findest du die parallele Molltonart einer Durtonart?

Richtig!

Eine kleine Terz — also drei Halbtonschritte — abwärts vom Dur-Grundton. Das entspricht der sechsten Stufe der Durtonleiter.

Zusammenfassung

Das hast du gelernt

1 Der Quintenzirkel ist nicht nur ein Club für fröhliche Dur-Tonarten. Jede Dur-Tonart hat einen leicht melancholischen Zwilling, ihre Moll-Parallele.
2 Um diesen zu finden, musst du nur eine kleine Terz — also drei Halbtonschritte — vom Dur-Grundton abwärts hüpfen. Das ist zugleich die sechste Stufe der Durtonleiter.
3 Plötzlich ist der Zirkel doppelt so nützlich: Aussen die Dur-Tonarten, innen die parallelen Molltonarten. Und das Beste: Sie teilen sich die Vorzeichen.
4 Auch die Molltonarten sind untereinander im Abstand einer reinen Quinte angeordnet.
5 Also, keine Angst mehr vor den traurigen Liedern — ihr wisst jetzt, wo sie im grossen Meldo-Universum zuhause sind. Viel Spass beim Üben und bis zum nächsten Mal!
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Das kann ich danach

  1. Den Grundton von Molltonleitern vom Grundton der parallelen Durtonleiter mit Hilfe der Klaviatur ableiten.
  2. Den Quintenzirkel mit allen Dur- und Molltonarten aufzeichnen.
  3. Mit den Merksprüchen der Durtonleitern die Vorzeichen aller Dur- und Molltonleitern ohne Hilfe des Quintenzirkels nennen.
  4. Von jedem Grundton aus die reine Molltonleiter mit Vorzeichen im Violin- und Bassschlüssel notieren.
  5. Die Tonarten von Musikstücken in Moll anhand der Vorzeichen erkennen.
  6. Mit dem Tonmaterial einer Molltonleiter Melodien in dieser Tonart spielen und notieren.

Tippe die Ampel an: leer = noch nicht, halb = fast, voll = sicher.