1.16 Wahn-Sing
Über den SongDas Schweizer Mundartlied «Wahn-Sing» von Fredi Fluri wurde unter anderem im Lehrmittel «Musik …Mehr
Das Schweizer Mundartlied «Wahn-Sing» von Fredi Fluri wurde unter anderem im Lehrmittel «Musik aktiv» des Schweizer Singbuchverlags publiziert. Das Werk ist als Kanon in Moll strukturiert, der aus vier Abschnitten zu je sechs Takten besteht und harmonisch auf zwei Akkorden aufbaut. Neben einer humorvollen Grundhaltung zeichnet sich das Lied durch rhythmisch anspruchsvolle Motive und Zitate aus anderen Titeln aus. In der Musikdidaktik wird der Kanon für den Unterricht ab dem 2. Zyklus vorgeschlagen und eignet sich insbesondere zur Schulung von Rhythmen sowie zur szenisch-theatralischen Umsetzung.
Schwierigkeitsgrad · 38
- Stimmumfang
- Rhythmik
- Harmonik
- Mehrstimmigkeit
- Sprache
- Tempo
Vierstimmiger Kanon im Schweizerdialekt über nur zwei Akkorde (Em, B7) mit leichtem Swing-Feeling.
Zusatzmaterial
Das Zusatzmaterial steht Lehrpersonen mit Abo zur Verfügung.
Videos zum Anschauen
Tipps zum Unterricht
Liedeinführung
mit Sprechrhythmus beginnen: zuerst jede Kanonzeile, dann im Sprechkanon
Klassenmusizieren
- statt der Klavierbegleitung den Vokalpattern zur Begleitung verwenden
- That’s a Plenty, berühmter Ragtime von Lew Pollack mit Text von Ray Gilber, passt auch zum Wahn-Sing-Kanon. Er kann aber auch alleine für sich – zweistimmig oder im Kanon – gesungen oder gespielt werden.
Infos
Der Kanon zitiert zwei bekannte Themen:
2. Zeile: Puttin’ on the Ritz (Irving Berlin, 1929)
4. Zeile: Bei Mir Bistu Shein (Sholom Secunda, 1932) bekannt wurde der Song durch die Andrew Sisters
Rückmeldungen